Alte Hunde bereichern unser Leben…

Sie brauchen keine stundenlangen Spaziergänge mehr, keine Hundeschule oder ständig neues Spielzeug. Sie müssen auch nicht mehr allem hinterher jagen oder sich im nächsten Misthaufen wälzen. Sie haben schon alles gesehen und alles erlebt. Ruhe und Gelassenheit strahlen sie aus, etwas, das wir alle in unserem stressigen Alltag leider nur allzu oft vergessen. Große Ansprüche stellen sie auch nicht, nur ein gemütliches Zuhause mit einem Menschen der liebe Worte und viel Streicheleinheiten für sie übrig hat.

Auch eignet sich ein alter Hund oftmals sehr gut als Zweithund, da er mit seiner Ausgeglichenheit und seinem großen Erfahrungsschatz eine Bereicherung ist und dies sich positiv auf dem Ersthund auswirkt.

Man muss den Gedanken ablegen, dass man vielleicht nicht mehr viel Zeit mit dem Hund hat, denn wenn man es aus der Sicht des Hundeseniors betrachtet, ist es nämlich so:

„Egal wie viel oder wenig Zeit er in seinem neuen Zuhause noch hat, so verlässt er doch irgendwann diese Welt mit dem Wissen, ein richtiges Zuhause und einen eigenen Menschen, der ihn über alles liebt, gehabt zu haben.“

Und nur darauf kommt es an.

Name:

Gorius

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Rasse:

Rum. Hütehund Mix

Alter/geboren:

Oktober 2010

Geschlecht:

männlich kastriert

Im TH seit:

25.03.2011

Abgabegrund:

Tierhilfe Hoffnung

So bin ich:

Gorius ist unser Tier des Jahres, nein, eher das Tier des Jahrzehntes. Was muss den ein Hund so auf dem Kerbholz haben, damit er 9 Jahre im Tierheim leben muss? Im Falle des Gorius wird klar, dass es gar nicht viel sein muss und auch gar nichts wirklich Schlimmes. Goriua kam seinerzeit aus der Smeura, dem großen rumänischen Tierheim. Er war ein scheuer, kleiner Hund und wurde dennoch recht schnell vermittelt. Nach wenigen Monaten kam er zurück aus der Vermittlung. Er mochte keine Männer, bellte dann und knurrte und er hat auch mal gezwickt. Verletzungen gab es keine ernsthaften. Und dann war er wieder Tierheimhund und unzählige Besucher und Interessenten sind in all den Jahren an ihm vorbeigelaufen. Er hat sie alle angebellt. Jeden Tag und immer wieder. So tut er es auch wenn Aufregung herrscht, wenn er einer Situation nicht gut gewachsen war, dann bellte er. Nein, so einen Hund mochte niemand. Wenn wir ihn mal herausholten und Interessierten zeigten, dann wollte er nur flüchten und ab und an entfleuchte ihm dabei auch ein Knurren. Nein, so einen Hund möchte niemand. Wenn dann doch mal jemand stärkeres Interesse hatte, fand er dann woanders einen hübscheren Hund, einen, der nicht ganz so schwarz ist. Wenn er denn schon ängstlich ist und bellt und knurrt dann soll er wenigstens nicht noch schwarz sein. So vergingen die Jahre und nun wurde aus schwarz im Gesicht grau und aus seinen geraden, dünnen Beinen wurden krumme, arthritisch veränderte Beine. Seine Gassigänger lieben ihn, da bellt er auch nicht, wenn er draußen ist und Gassi geht und im Gras liegen kann, dann ist er mit sich und der Welt im Reinen. Gorius hat schon viele Hunde kommen und gehen sehen, eigentlich müsste man sie mal zählen. Vielleicht hat er deshalb so einen ernsten Blick und wer weiß was er einem mit seinem Gebelle sagen möchte. Vielleicht weiß er viel mehr als wir denken und wir meinen fälschlicherweise, dass er einen deprivationsschaden hat… Vielleicht weiß er viel mehr… Gorius ist seit vielen Jahren nicht mehr in einem Zwinger untergebracht. Er besitzt eine kleine, nette Behausung mit Wärmehütte und Holzhäckselboden und schützendem Dach, etwas abseits des Tierheimtrubels. Nachts wird dort die Tür geöffnet und er darf mit seinen Hundefreunden auf die Hügelwiese. So an sich hat er es gut. Aber es werden bald 10 Jahre. Wir wissen was bald kommen wird. Seine Beine werden schlechter, sein Körper gebrechlicher und älter. Da im Tierheim – da bekommt man nicht immer alles mit, wie es den Hunden so geht, zumindest nicht so wie in einem echten Zuhause, alt werden ist für alle schwer und erst recht für einen Tierheimhund, der im Schatten lebt. Wir wünschen uns für Gorius vielleicht doch noch ein Zuhause, eines, das sicher ist, eines aus dem er nicht weglaufen kann, eines in dem man ihm mit Ruhe und wohlwollen begegnet, eines in dem man ihm nochmal zeigt, wie gut es ein Hund haben kann. Gori stellt eigentlich keine Ansprüche, aber nach so viel Jahren Tierheim sind es doch ein paar Besonderheiten, die es benötigt um ihm mit einem Wohnungswechsel noch einen Gefallen zu tun. Wir kennen unseren Burschen und wenn sie ernsthaft in Erwägung ziehen, einen alten, kranken, Hund aufzunehmen, dann melden Sie sich und wir werden gemeinsam schauen ob er der Richtige ist.

Name:

Cobain

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Rasse:

Austr. Cattle Dog Mix

Alter/geboren:

ca. 2010

Geschlecht:

männlich kastr

Abgabegrund:

aus behördlicher Fortnahme

So bin ich:

steht zur Zeit nicht zur Vermittlung

Name:

Pinky

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Rasse:

Ratero

Alter/geboren:

2.5.2010

Geschlecht:

weiblich kastriert

Im TH seit:

15.03.2019

Abgabegrund:

Zeitmangel

So bin ich:

Pinky ist ein sehr aktiver Hund und sucht genauso aktive Menschen. Sie ist stubenrein und bleibt stundenweise alleine, muss aber körperlich ausgepowert werden. Joggen, Fahrrad fahren oder lange Wanderungen wären ideal für sie. Mit anderen Hunden ist sie super verträglich, egal ob Rüde oder Hündin und daher sicher auch gut als Zweithund geeignet. Sie hat gelernt, dass man an der Leine ruhig an anderen Hunden vorbei gehen kann, ohne zu pöbeln. Sie ist auch ohne Leine super abrufbar. Trotz allem ist sie nicht für Familien mit kleinen Kindern geeignet. In manchen Situationen, in denen es ihr zu eng wird, reagiert sie panisch. Wenn sie dann keinen Ausweg sieht, schnappt sie. Das ist schon wesentlich besser geworden und wird sich mit Geduld und Vertrauen auch weiterhin bessern.

Name:

Nori

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Rasse:

Akita Inu

Alter/geboren:

24.10.2012

Geschlecht:

männlich kastriert

Im TH seit:

10.11.2016

Abgabegrund:

Besitzer überfordert

So bin ich:

Nori, Schattenhund, seine Geschichte klingt zunächst wenig spektakulär. Ins Tierheim führte ihn ein gar nicht so schwerwiegender Beissvorfall. Er hatte sich mit dem zweiten Hund der Familie in der Wolle, der Besitzer ging dazwischen und Nori biss ihm in beide Hände. Später kam heraus, dass dies nicht der Einzige Vorfall war Was bei der Abgabe verschwiegen wurde war, dass Nori krank war. Seine Lunge war nicht in Ordnung und musst in einer Tierklinik mühevoll und behandelt werden. Zurück im Tierheim wurde er weiter gesundgepflegt. Soweit seine Vergangenheit. Heute ist Nori durch intensive Arbeit mit dem Hundetrainer des Tierheimes ein gesellschaftsfähiger Hund, der sich jedoch seine Ecken und Kanten bewahrt hat. Ein Akita wie er im Buche steht. Erhaben, selbstbewusst und wunderschön steht er da. Jeder der ihn kennenlernt spürt sogleich seinen starken Geist, der eine große Würde ausstrahlt. Man weiß sogleich, wenn man in sein düster anmutendes Gesicht blickt, dass es sich hier um eine große Hundepersönlichkeit handelt. Zu wenig Abstand, einfach so mal eben streicheln, wegschieben, all das sind Respektlosigkeiten, die Nori, wenn es nach seiner Fasson geht mit seinen Zähnen quittieren würde. Nur Menschen, die sich seiner Gunst durch dezentes, respektvolles Vorgehen erweisen konnten, dürfen solche Dinge machen. Seinen Maulkorb trägt Nori mit Würde, damit hat er kein Problem. Er ist genügsam, er ist ruhigen Gemütes, gehorsam, freundlich, wenn man sich respektvoll verhält. Nori hat in alle den Jahren gelernt bei Menschen auch mal fünf gerade sein zu lassen und erweist sich heute als relativ gesellschaftsfähig. Er ist vermittelbar, doch nur Menschen, die ein grundsätzliches Verständnis für ihn haben könnten ihn aufnehmen. Sich mit ihm anzufreunden kostet Zeit, da er wenig bestechlich ist. Ein Interessent müsste sich darauf einlassen können und eingewiesen werden und ihn in vielen Dingen so akzeptieren wie er ist. Bislang hat sich noch keiner gefunden, der in Noris engere Wahl kam und somit ist er bis auf Weiteres ein Schattenhund, der weiter wartet, bis eines Tages die passenden Menschen für ihn kommen. Bis dahin machen wir ihm sein Leben im Tierheim so gut wie möglich. Sein Maulkorb ist für ihn das Tor zur Welt. Er darf frei herumlaufen, er darf seinen Trainer und besten menschlichen Freund auf Ausflüge und die Tierheimmitarbeiter im Alltag begleiten, er hat das Glück nicht weggesperrt werden zu müssen wie viele andere Schattenhunde. Sein Leben im Tierheim ist kein schlechtes, aber es bleibt was es ist, ein Leben im Tierheim…

Besonderheit:

Noris Geschichte. Schon lange wollten wir etwas über seine besondere Geschichte schreiben, doch dazu braucht man Ruhe und Zeit. Man muss sich noch mal ganz intensiv in Gedanken damit befassen und überlegen, was ist und war eigentlich wichtig? Wichtig ist jetzt nur noch, dass er ein gutes Zuhause findet - aber nun von Anfang an ... An Nori's ursprünglichen Namen kann ich mich nicht mehr erinnern, so egal ist das geworden und das ist gut so, denn man muss manchmal einfach mit der Vergangenheit abschließen. Ein Akita wurde bei uns abgegeben, Beißvorfälle mit den Besitzern, verbundene Hände. Ein wunderschöner Hund betrat das Büro, auch ein vom zuständigen Tierheim in einem anderen Landkreis leider abgelehnter Hund. Wir nahmen ihn auf, eine Chance sollte er bekommen. Was wir nicht ahnen konnten, Nori war krank, lungenkrank und dazu bekam er in den nächsten Tagen seines Aufenthaltes eine schwere Virusinfektion. Die Behandlung schlug nicht an und sein Zustand verschlechterte sich in lebensbedrohlich. Kurzerhand, aber gut durchdacht, brachten wir ihn in eine große Universitätstierklinik, um ihm helfen zu lassen. Inzwischen hatten wir ihn etwas kennen gelernt und konnten dort berichten, wie man halbwegs gefahrlos mit ihm umgehen kann. Das weitere Vorgehen, das finanzielle Budget, alles wurde besprochen; Nori blieb dort und es stand extrem schlecht um ihn. Hajo Jakob und das Tierheimteam rechneten mit dem Schlimmsten. Doch Nori hatte einen tapferen Blick als wir gingen und hinterließ uns Hoffnung. Ein Tag, 2 Tage, Intensivmedizin, Sauerstoff, CT, Röntgen, Blutuntersuchungen, ca . 2500 Euro später führten wir das erste Gespräch mit dem Cheftierarzt nach Aufnahme, das ich nie vergessen werde. „Nori geht es besser, aber er ist nicht über den Berg. Das Budget ist überschritten und wissen sie, der Hund ist extrem gefährlich, der beißt gezielt und man kann ihn nur mit mind. 3 Personen behandeln, das ist extrem schwierig, das kann man nicht verantworten". Man überlegt und zerbricht sich den Kopf nach so einer Unterhaltung. - Ja, sie hatten ja irgendwie recht, was soll man mit so einem Hund, ein bissiger Hund, viel Geld ... aber Nori wollte leben. Seinen Blick, als wir gingen, auch den habe ich nicht vergessen. Ein erneutes Gespräch mit der Klinik, wir machen weiter, Nori soll weiter behandelt werden. Wissen sie was sie tun wurden wir gefragt? Ja, wir wissen das, war die Antwort. 3 Tage später war Nori über'n Berg . Wir sollten, konnten, mussten ihn abholen und die weitere Behandlung selbst durchführen. So holten wir einen weiterhin todkranken Hund ab und arrangierten uns mit ihm. Nori musste weiterhin in Quarantäne bleiben. Carmen Jakob hat für ihn wochenlang gekocht, weil er kaum fraß, Hajo Jakob verbrachte unendlich viel Zeit mit ihm, besuchte ihn auch Sonn- und Feiertags um mit ihm raus zu gehen, er durfte nur in einem Zimmer sein. Schritt für Schritt kletterten wir mit Nori wieder bergauf, raus aus der Grube, in die er sich gesundheitlich und mental zurückgezogen hatte. Er musste sich anfassen lassen, er musste hochgehoben werden, Infusionen bekommen. Er hasste es und er zeigte es und jeder Tag machte alles besser. Seine Kräfte kamen zurück, er fing an uns zu mögen, dann zog er um in ein anderes Zimmer und bekam einen Quarantäneauslauf. Naja, der Rest war eigentlich einfach - Nori wurde wieder gesund mit minimal eingeschränkter Lungenfunktion. Nun ist Nori ein Hund, der zur Vermittlung steht. Ein Hund, der uns viel Kraft, Gedanken und Geld gekostet hat. Ein Hund, den wir am Anfang manchmal fast aufgegeben hätten, der uns an Grenzen gebracht hat, Sorgen gemacht hat und ein Hund für den sich das alles gelohnt hat! UNSER Nori! Nun braucht er Menschen, die das alles zu schätzen wissen, die ihn gemeinsam mit Hajo und mir kennenlernen möchten, die bereit sind, seine Persönlichkeit anzunehmen! 8 Monate hat dieser weg gedauert. Nori's Lunge war undicht, evtl. durch ein vorangegangenes Trauma, dadurch ist seine Atemluft in die Haut abgewichen. Er hatte zusätzlich eine schwere ansteckende Virusinfektion, die nun ausgeheilt ist. Nori bekam einen Weg geebnet - nun kann das nächste Kapitel für ihn beginnen!

Name:

Blacky                *Notfall*

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Rasse:

Zwergpudel

Alter/geboren:

26.03.2008

Geschlecht:

männlich

Im TH seit:

31.07.2020

Abgabegrund:

Besitzerin muss ganztags arbeiten

So bin ich:

Blacky heißt der kleine alte Pudel. Und so schwarz wie der Name, so dunkel war in der letzten Zeit sein Leben. Denn scheinbar war zumindest das Interesse an seinem Gesundheitszustand gering. Das Pudelchen wurde abgegeben, weil der Besitzer kürzlich verstorben ist und die Witwe nun wieder ganztags arbeiten geht- so lautete zumindest der vorgebrachte Abgabegrund. Bevor Blacky in den Tierheimzwinger gebracht wurde, führten wir erstmal die Eingangsuntersuchung durch und es bestand schon im Vorfeld der Verdacht, dass es da einiges feststellen gibt. Und genauso kam es. Der vertrauensselige Kerl leidet wahrscheinlich schon sehr lange unter einer riesigen Perianalhernie. Dort schoppt sich der Kot vorm Darmausgang an und kann nur unter erheblichen Schmerzen abgesetzt werden. Zusätzlich sind seine Zähne einfach nur eine eitrige, stinkende, marode Baustelle. Wie seine Blutwerte ausschauen sehen wir nächste Wochen. Sobald er sich eingelebt hat und über den ersten Stress der Trennung hinweggekommen ist, muss er operiert werden. Mindestens in 2 Zügen, insofern sich noch nicht weitere Überraschungen, die einer Op entgegenstehen auftun. Die Kosten für diese Behandlungen werden erheblich sein, weshalb wir hier auf Eure Unterstützung hoffen. Natürlich sucht der freundliche Zwergpudel auch ein neues Zuhause, bei Menschen, die ihn nicht wieder so verkommen lassen und ihm liebevoll einen wundervollen Lebensabend gestalten. Bei Interesse meldet euch bitte ! Blacky ist ein absolut lieber, ruhiger kleiner Kerl und es wäre unendlich traurig, wenn er im Tierheim bleiben müsste.

Name:

Sally

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Rasse:

Mix mittel Retr. Spitz- HsH

Alter/geboren:

12.9.2012

Geschlecht:

weiblich

Im TH seit:

04.07.2020

Abgabegrund:

aus Rumänien

So bin ich:

Sally -Madame immerfröhlich Wenn ich das schon mal sage, das ist eine Seltenheit, aber es muss einfach ausgesprochen werden. Sally, die kompakte Pummelfee ist einfach so süß ! Sie kam aus einem rumänischen, privaten Tierheim und wir könnten wetten, dass ihr ehemaliger Besitzer gestorben ist, denn dies ist der einzige Grund, den man sich vorstellen könnte, weshalb so eine Tierchen im Tierheim landen würde. Sally hat wirklich immer gute Laune und ist stets freundlich zu anderen Hunden. Einzig um ihr Essen ist sie sehr besorgt, da bellt sie einen anderen schon mal an. Ihr fehlt ein Ohr und sie hat eine riesige Narbe an der linken Seite. Autounfall ? Von Hunden zerbissen ? wir wissen es nicht. Dies stört sie nicht. Weitaus schlechter steht es um ihren Bewegungsapparat. Dort kann man alles was es so an degenerativen Erkrankungen finden. Deswegen muss dauerhaft eine Schmerzmittel einnehmen und auch entsprechende Nahrungsergänzungsmittel tun ihr gut. Ein Diätprogramm ist auch vonnöten und wenn sie wieder mehr Muskelmasse aufgebaut hat durch schöne Spaziergänge und Bewegung, wird sie noch lange Zeit unverdrossen durch die Welt watscheln. Sally braucht ein Zuhause ohne oder nur mit wenigen Treppenstufen und ein kleiner Garten oder eine Terrasse wären ihr liebster Wunsch. Sie kann stundenweise alleine bleiben und ist eine ruhige. ausgeglichene Persönlichkeit

Name:

Marlon

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Rasse:

Mischling gross,Typ HSH SH

Alter/geboren:

Oktober.09

Geschlecht:

Männlich kastriert

Im TH seit:

29.08.2017

Abgabegrund:

Hat nach Kind geschnappt

So bin ich:

Was Marlon sich wünscht : Ein Haus oder eine Wohnung, mit Garten oder Hof, das ist wichtig findet er, denn er ist gerne draussen, aber auch sehr gerne nah bei seinen Leuten. Wenn jemand kommt möchte er Bescheid sagen dürfen und dann ist er zufrieden. Er Möchte gerne gemütlich sein Grundstück ablaufen und den Tag so verträumen. Sein Mensch muss ihn nicht den ganzen Tag bespassen. In Marlons Idealwelt gibt es keine weiteren Hunde, zumindest keine, die in seinen Nahbereich einfach so plump hineinmarschieren. damit sie das auch wirklich nicht machen sagt er, wenn er an der Leine ist auch von weitem schonmal bescheid, dass sie Abstand halten sollten. Da er das schon immer gemacht hat ist es wahrscheinlich einfacher die Lebensumstände anzupassen, als ihn anzupassen. Deshalb sollte der Marloninteressent keinen Wert auf die Hundespielwise legen oder mit ihm durch stark belebte Gegenden marschieren wollen. Ruhige Spaziergänge in Wald und Feld, abseits vom Trubel, das wäre was und ist ja auch Balsam für die Seele vom berufstätigen, ernsthaften Menschen. Denn familientypen sind nicht so das Wahre für den grossen Kerl, laute Kinder, übergriffige Menschen das sind nicht seins und das bekundet er. Einst ist Marlon in der Tierheim Hundeschule mitgegangen und hat sich dort toll gezeigt, naja hat er sich wohl gedacht, was muss das muss.Nun ist er alt und man hat begonnen ihn so zu lassen wie er ist. Irgendwie ist er abgeschrieben und es steht fast fest, dass er im Tierheim sterben wird. Deshalb hat er dort eine schöne Behausung etwas abseits der Zwinger bekommenund er darf nachts frei herumlaufen. Seitdem das so ist ist er glücklicher geworden, und auch nicht mehr so mürrisch. Ab und an kommt mal ein Hund vorbei und manche mag er , manche nicht. Und mit den Menschen ist er viel geduldiger geworden. Den Traum vom echten Zuhause hat er immer noch, und so schlimme Dinge hat er nie gemacht, die ihn für eine Leben im Tierheim büssen lassen müssten. So ein Dorf, so ein Haus mit Hof oder Garten, so ein Spaziergang am Abend, so ein Mensch, der respektvoll ist, der einfach nur einen Begleiter für sich sucht und keine Marionette, die er zeigen kann und bewegen, ein echter Mensch, der einen echten Hund sucht, ja das wäre was für Marlon.

Name:

King                *Notfall*

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Rasse:

Dackel JRT- Mops

Alter/geboren:

27.7.2011

Geschlecht:

männlich kastriert

Im TH seit:

29.06.2020

Abgabegrund:

zuviele Tiere

So bin ich:

King komm – nein, King Kong, ja, das soll es wahrscheinlich heißen, denn ich glaube nämlich fest daran mit King Kong nah verwand zu sein. Also im Herzen, tief drin, bin ich süß und nett und liebe alle Menschen, aber wenn mir jemand was streitig machen möchte- mein Körbchen, mein Futter, mein Zimmer, dann werde ich sauer und ihr seht dann was ich meine mit der King Kong Verwandtschaft. Aber, so wie dieser, lasse ich ja mit mir reden. Mit Druck erreicht ihr gar nichts bei mir, aber mit etwas trickreichem Einfallsreichtum, Tauschgeschäften und Beharrlichkeit kann man mit mir super zurechtkommen. So langsam kommt in meinem Kopf auch an, dass mir hier keiner was Böses möchte. Das sah in dem polnischem Tierheim aus dem ich komme etwas anders aus, deswegen bin ich manchmal auf Abwehr eingestellt- Ich bessere mich, ich schwöre. Mit Vierbeinern komme ich gut aus und an und für sich bin ich echt pflegeleicht. Vielleicht gibt es irgendwo einen Rentner oder eine Rentnerin oder ähnliche Personen, die sich mit mir zusammen die Zeit vertreiben. Treppen sollte dieser nicht allzu viele haben und auch nicht ständig wechselnden Besuch. Wenn ihm beim Essen oder beim Kochen mal was runterfällt, kann er das einfach liegen lassen, ich kümmere mich darum und somit bin ja eigentlich auch irgendwie ein Haushaltshelfer. Das ist doch ein Deal oder? Du nimmst mir nichts weg und halte dafür dein Reich sauber. Kürzlich war ich beim Tierarzt, Herzultraschall! Das ist cool, da bekommt man hinterher Kautabletten verschrieben, die man bis an sein Lebensende 2-mal täglich nehmen muss und noch Andere, die dann in Leberwurst verpackt werden. Außerdem soll ich bald wieder hin zur Kontrolle, da wollen die mich wieder im Liegen füttern. Zum Glück bin ich Herzkrank, das birgt wirklich Vorteile im täglichen Leben. Man soll es mir noch schön machen! Ja das hat der Arzt gesagt, denn meine Prognose mit dieser Krankheit ist nicht so gut. Naja, mir solls recht sein, Hauptsache es gibt dolle Spaziergänge und leckeres Essen und abends ein schönes Wohnzimmerprogramm. Kommt doch mal ins Tierheim und besucht mich! Ich habe noch Termine frei, auch wenn es zwischen aufpassen, essen und Gassigehen nicht so viele sind.

Name:

Cathy

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Rasse:

EKH

Alter/geboren:

ca.12 Jahre

Geschlecht:

weiblich kastriert

Im TH seit:

12.09.2018

Abgabegrund:

Fund

So bin ich:

Cathy hat sich toll eingelebt und sucht nun geduldige Dosenöffner. Sie kann gerne in Katzengesellschaft und mag wieder Freigängerin sein. Evtl.. ist Cathy jünger als ursprünglich geschätzt. Sie lässt sich leider noch nicht von Menschen anfassen, wir haben aber den Verdacht, dass sich dies in einer Katzengerechten, ruhigen Umgebung recht schnell zum positiven entwickeln wird.

Name:

Suse

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Rasse:

EKH

Alter/geboren:

ca. 2012

Geschlecht:

weiblich kastriert

Im TH seit:

01.07.2020

Abgabegrund:

Nicht mehr erwünscht

So bin ich:

Suse versteht die Welt nicht mehr. Viele Jahre hat sie gemeinsam mit ihrer Schwester an einem Haus mit Garten auf dem Land gewohnt und wurde, nachdem ihr Frauchen gestorben war, dort versorgt und gefüttert. Kürzlich wurde das Haus verkauft und nun sind die Beiden dort nicht mehr erwünscht. Nach dem ersten großen Schreck des Einfangens , gewöhnen sie sich ein und fangen an den Tierpflegern ein Wenig zu vertrauen. Suse sucht ein ruhiges Zuhause mit netten, geduldigen Menschen, die ihr Zeit geben sich einzugewöhnen. Gerne auch mit ihrer Schwester MauMau. Nach einer ausreichenden Eingewöhnungszeit möchte sie Freigängerin sein, Am besten in einer Ortsrandlage.

Weisse Schnauzen